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Entwicklungshelfer für Blauhelme in Afhganistan
Entwicklungshilfe
Hausmann unterstrich, jüngste Entwicklungen zeigten, dass in einigen Regionen Stammeshäuptlinge die Oberhand bekämen. Dabei sei neben den Niederlassungen anderer Nicht-Regierungs-Organisationen auch das Büro der Deutschen Welthungerhilfe in Dschalalabad im Nordwesten des Landes geplündert worden. Bei einem robusten Mandat dürfen die unter UN-Mandat stehenden Soldaten bei der Erfüllung ihrer quasi-polizeilichen Aufgaben auch Waffen zum Schutz von Mitarbeitern von Hilfsorganisationen einsetzen. Unter einem normalen Mandat wäre den Einsatzkräften lediglich die Selbstverteidigung erlaubt.
Die Verbände warnten zugleich davor, finanzielle Hilfe für Afghanistan dürfe nicht zu Lasten anderer armer Regionen der Welt gehen. Gelder zum Wiederaufbau müssten vielmehr zusätzlich bereitgestellt werden.
Terre-des-hommes-Geschäftsführer Peter Mucke bezeichnete zugleich die Entscheidung des Bundestags, deutsche Truppen für den Anti-Terror-Einsatz der USA bereitzustellen, als Fehler. Die Verbindung von militärischen Einsätzen mit der Entwicklungshilfe, wie dies im Falle Pakistans geschehen sei, sei zudem eine deutliche Fehlentwicklung. Deutschland solle sich vielmehr mit einem Minenräumprogramm engagieren.
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Am 22. Nov. 2001 unter:
politikStichworte:
« Beteiligung von Frauen an Afghanistan-Konferenz gefordert
Rechtsextremistische Straftaten nahmen im Oktober zu »
