ICE-Unfall
Zug brannte während der Fahrt - Passagiere unverletzt
Der ICE 697 Henriette Herz war den Angaben zufolge auf dem Weg von Berlin nach Karlsruhe, als Zugführer entgegenkommender Züge zwischen Hanau und Frankfurt kurz vor 23.00 Uhr den Rauch in der hinteren Lok bemerkten. Sie informierten die Betriebszentrale der Bahn. Daraufhin sei der Zug im Offenbacher Hauptbahnhof gestoppt worden, wo Feuerwehrleute den Zug bereits erwartet hätten. In dem Bahnhof wurden vorübergehend alle Gleise gesperrt und sämtliche Oberleitungen abgeschaltet.
Die Reisenden wurden Felser zufolge mit Bussen zum Frankfurter Hauptbahnhof gebracht, wo ein Ersatz-Zug nach Karlsruhe startete. Der Offenbacher Hauptbahnhof war noch am Morgen für Fernzüge gesperrt. Sie würden über Frankfurt-Ost umgeleitet, sagte der Bahnsprecher. Der Nahverkehr könne dagegen die normalen Strecken benutzen. Nennenswerte Verspätungen gab es nach seiner Darstellung nicht. Probleme seien allerdings zu befürchten, weil am Freitagmorgen auf der Ausweichstrecke eine Regionalbahn mit Lokschaden liegen geblieben sei und deshalb nur ein Gleis zur Verfügung stünde.
Die Löscharbeiten an dem brennenden Triebkopf, der charakteristischen ICE-"Nase" am Zugende, dauerten laut BGS mehr als fünf Stunden. Erst gegen 04.30 Uhr sei das erste Gleis im Offenbacher Hauptbahnhof wieder frei gegeben worden. Der Triebkopf sowie der letzte Wagen des ICE standen laut Felser am Morgen noch im Offenbacher Hauptbahnhof, während der Rest des Zuges laut BGS in das Betriebswerk Frankfurt-Griesheim gebracht wurde.
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Am 23. Nov. 2001 unter:
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