Atommüll

Stader Atom-Transportbehälter wurde bei Beladung kontaminiert

Die radioaktive Kontamination eines Atommüll-Transportbehälters im Atomkraftwerk Stade ist bei der Beladung verursacht worden. Dies habe der Betreiber E.ON in seinem Bericht festgestellt, sagte die Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums, Jutta Kremer-Heye. Da die Verstrahlung durch einen so genannten Hot Spot inzwischen beseitigt sei, gebe es keinen Hinderungsgrund mehr für den Anfang Dezember geplanten Atommülltransport in die französische Wiederaufarbeitungsanlage La Hague.

Der Betreiber habe der Aufsichtsbehörde zugesichert, die Beladung so zu optimieren, dass ähnliche Vorfälle in Zukunft ausgeschlossen sind, sagte Kremer-Heye. Das Umweltministerium werde die Maßnahmen entsprechend prüfen. Im Dezember könnten die drei Behälter aus Stade vom Typ TN 17/2 mit jeweils 17 verbrauchten Brennelementen wie geplant nach La Hague gebracht werden.

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