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Bis zum Abend Salpetersäure restlos in den Rhein gepumpt

Säuretanker

Der auf dem Rhein bei Krefeld leck geschlagene Säure-Tanker läuft langsam leer. Mit Hochdruck arbeiteten auch am Mittwoch die Pumpen, die insgesamt 1.200 Tonnen Salpetersäure kontrolliert in den Rhein einleiten. Die Abpumparbeiten verliefen nach Aussage eines Sprechers der Stadt Krefeld weiterhin planmäßig. Bereits in der Nacht waren zwei von fünf Tanks geleert worden. Gegen Abend sollten die Pumpen am letzten Tank angeschlossen werden.

Der niederländische Frachter war am Mittwoch vergangener Woche an den Kaianlagen des Bayer-Werks in Krefeld-Uerdingen havariert und in Brand geraten. Rund 15 Tonnen ausgelaufene Salpetersäure bildeten eine Nitrose-Gaswolke über der Unglücksstelle. Verletzt wurde niemand. Experten hatten beschlossen, die gesamte Säurefracht in den Rhein zu pumpen.

Pro Stunde wurden nach Angaben des Sprechers rund 50 Kubikmeter Salpetersäure aus dem Tank geleitet. Ein Messschiff des Staatlichen Umweltamtes überprüfte währenddessen die Qualität des Rheinwassers. Der ausgerufene Rheinalarm soll bis zum Abschluss der Pumparbeiten gelten. Die Wasserwerke rheinabwärts hatten ihren Betrieb eingestellt.

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