Versicherungsriese
Terroranschläge und Bayer-Skandal drücken Bilanz der Münchener Rück
Der Konzernverlust nach Steuern sei im dritten Quartal auf 1,21 Milliarden Euro (2,37 Milliarden Mark) oder 6,86 Euro je Aktie gestiegen, teilte Münchener Rück mit. Damit liegt das Ergebnis im Rahmen der Analystenerwartungen. Ohne die Belastungen durch die Terroranschläge, die das Unternehmen nach wie vor mit 2,1 Milliarden Euro beziffert, hätte der Versicherer im dritten Quartal einen Gewinn von 250 Millionen Euro erzielt.
Der Umsatz habe dennoch um mehr als 20 Prozent auf 8,8 Milliarden Euro zugelegt. Vergleichszahlen zum Vorjahr legte das Unternehmen nicht vor, da es in diesem Jahr erstmals Quartalsberichte erstellt.
Im Neunmonatszeitraum habe der Überschuss bei 85 Millionen Euro oder 0,48 Euro je Aktie gelegen, teilte der Versicherungskonzern mit. Damit haben sich die Befürchtungen der Marktbeobachter nicht bewahrheitet, die auch das Neunmonatsergebnis durch die hohen Schadensschätzungen stärker belastet gesehen hatten. Ohne die Terrorfolgen hätte die Münchener Rück nach eigenen Angaben einen Gewinn von 1,5 Milliarden Euro für die ersten neun Monate ausgewiesen. Der Umsatz sei von Januar bis September um 14,7 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro gestiegen.
Im laufenden Geschäftsjahr werde das Konzernergebnis zwar zurückgehen, wegen Sondereffekten aber voraussichtlich positiv ausfallen, sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Schinzler. Allein durch die schnellere Bewertung der Beteiligung an der Allianz werde ein positiver Effekt von 550 Millionen Euro erwartet.
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Am 29. Nov. 2001 unter:
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« Inhaftierter iranischer Journalist Reza Alijani erhält Menschenrechtspreis
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