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Sexuelle Ausbeutung von Kindern angeprangert

Unicef

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, prangert die sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Jungen an. Kinderprostitution und -pornografie seien abscheuliche Verbrechen, betonten Unicef-Vertreter am Mittwoch in Berlin. Für Täter und Profiteure dürfe es keine Toleranz und keine Schlupflöcher mehr geben.

Anlass des Appells ist der zweite Weltkongress gegen kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern. Er wird vom 17. bis 20. Dezember im japanischen Yokohama stattfinden. Auf dem ersten Weltkongress vor fünf Jahren hatten 122 Regierungen zugesagt, verstärkt gegen das Sexgeschäft mit Kindern vorzugehen.

Bis heute haben nach Unicef-Informationen erst 34 Staaten nationale Aktionspläne verabschiedet. 21 Industriestaaten beschlossen Gesetze, nach denen Sex-Touristen in ihrem Heimatland vor Gericht gestellt werden können. Nach Unicef-Untersuchungen gibt es jedoch eine große Lücke zwischen der Androhung der Strafverfolgung und der Anwendung der Gesetze. Das UN-Kinderhilfswerk fordert deshalb, dass alle Länder ihre Kinderschutzgesetze überprüfen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung ausbauen.

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