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Naturkatastrophen verursachten 2001 höhere Schäden als im Vorjahr

Umwelt

Die Versicherungswirtschaft musste im zu Ende gehenden Jahr für durch Naturkatastrophen verursachte Schäden deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr. Vor allem Stürme und Erdbeben in Nord- und Mittelamerika hätten 2001 versicherte Schäden in Höhe von 11,5 Milliarden Dollar (Vorjahr: 7,5 Milliarden Dollar) verursacht, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Schadensbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Auch die volkswirtschaftlichen Schäden hätten mit rund 36 Milliarden Dollar deutlich über dem Vorjahresniveau von 30 Milliarden Dollar gelegen. Nach Berechnungen des Versicherungskonzerns kamen bei den etwa 700 erfassten Naturkatastrophen mindestens 25 000 Menschen ums Leben, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr mit geschätzten 10 000 Opfern.

Den größten Schaden richtete aus Sicht der Versicherer der tropische Sturm "Allison" an, der im Juni im US-Bundesstaat Texas Gesamtschäden von rund sechs Milliarden Dollar verursachte. Die Versicherungen mussten dem Bericht zufolge für Schäden in Höhe von 3,5 Milliarden Dollar aufkommen, nachdem tagelange Regenfälle vor allem in Houston für chaotische Verkehrverhältnisse gesorgt hatten. Mindestens 25 Menschen kamen dabei ums Leben.

Das verheerende Erdbeben in Gujarat im Nordwesten Indiens Ende Januar, bei dem mindestens 14 000 Menschen starben, belegt Platz zwei der globalen Schadensbilanz. Das Beben hatte ganze Landstriche verwüstet und dadurch Schäden in Höhe von 4,5 Milliarden Dollar verursacht, lediglich 100 Millionen Dollar waren von Versicherungen abgedeckt. Der größte Hagelschaden aller Zeiten wurde Mitte April aus dem Mittelwesten der USA gemeldet. Die Schäden an Dächern und Autos vor allem in Kansas City beliefen sich auf 2,5 Milliarden Dollar.

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