Zusammengepferchte Tiere

Greenpeace protestiert gegen Fleisch aus Massentierhaltung

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat zum Auftakt der Grünen Woche gegen Massentierhaltung protestiert. Unmittelbar vor dem Eröffnungsrundgang von Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) postierten sich am Freitagmorgen mehrere Greenpeace-Aktivisten in Teufelskostümen mit dem Logo von sieben großen Supermarktketten auf dem Messevorplatz in Berlin. Auf Tabletts boten sie Passanten symbolisch Fleisch an, in dem eine Spritze steckte. Auf einer überdimensionalen Einkaufstüte war zu lesen: "Massentierhaltung - kommt mir nicht in die Tüte".

Greenpeace wirft den Supermarktketten vor, noch immer Fleisch zu verkaufen, das überwiegend aus Massentierhaltung stammt. "Supermärkte müssen bei ihren Fleischlieferanten auf Qualität bestehen und eine bessere Erzeugung einfordern", sagte ein Greenpeace-Sprecher. Auch bei konventioneller Fleischproduktion dürften die Tiere nicht zugunsten von Dumpingpreisen in den Ställen zusammengepfercht werden. Solange der Preiskampf der Supermärkte an der Fleischtheke ausgetragen werde, könne sich am "Elend in den Ställen" nichts ändern.

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