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Ärzte ohne Grenzen startet Aktivitäten für Flüchtlinge aus Kongo

Vulkanausbruch

Die medizinische Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat im Westen Ruandas und im Osten der Demokratischen Republik Kongo Nothilfemaßnahmen gestartet. Es solle den Menschen helfen, die durch den Vulkanausbruch vertrieben wurden. Medikamente, Zelte, Wasser- und Sanitärmaterial wurden von der ruandischen Hauptstadt Kigali nach Gisenyi gebracht, wo ein internationales Team die Flüchtlinge versorgt. Ein weiteres Team ist am Wochenende zur Verstärkung in die Region aufgebrochen.

Die Mitarbeiter haben bereits große Wassertanks außerhalb von Gisenyi in Richtung Ruhengeri aufgestellt. Darüber hinaus arbeiten sie in den beiden ehemaligen Flüchtlingslagern nahe Gisenyi, Mudende und Nkamira, wo Zehntausende Flüchtlinge untergebracht werden können. "Ärzte ohne Grenzen" kümmert sich dort um die medizinische Versorgung, um sanitäre Maßnahmen und Wassertanks. Sauberes Trinkwasser und Unterkünfte haben derzeit größte Priorität.

Darüber hinaus wird die Organisation eine Masern-Impfkampagne starten, da bereits zwei Fälle von Masern aufgetreten sind. Masern ist eine der Haupttodesursachen bei Kindern in Flüchtlingslagern. Ein Früherkennungssystem für weitere Epidemien wird zudem umgehend eingerichtet.

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