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Kartellamt gegen E.ON-Einstieg bei Ruhrgas wegen Marktdominanz

Strommarkt

Das Bundeskartellamt bleibt bei seinem Nein zum geplanten Einstieg des Energiekonzerns E.ON bei Deutschlands größtem Gasversorger Ruhrgas. Die entsprechende Entscheidung wurde am Montag in Bonn offiziell bekannt gegeben. Kartellamtspräsident Ulf Böge sagte, die von dem Unternehmen angebotenen Auflagen seien wettbewerblich von geringer Bedeutung und somit nicht geeignet gewesen, die Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung auf den Gas- und Strommärkten zu beseitigen.

Die Wettbewerbsbehörde hatte dem Essener Energiekonzern bereits am Samstag die angemeldete Übernahme der 25,5 Prozent an Ruhrgas von der BP-Tochter Gelsenberg untersagt, die ein wichtiger Schritt zur angestrebten Mehrheitsbeteiligung an Ruhrgas sein würde. E.ON hatte daraufhin erklärt, mit einem Antrag auf Ministererlaubnis die Übernahme doch noch durchsetzen zu wollen.

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