"Stadtumbau Ost" gestartet
Erste Finanzhilfen in Magdeburg vergeben
Insgesamt beteiligen sich 261 Kommunen an dem im November vergangenen Jahres ausgelobten Wettbewerb. Er endet im September 2002. Ursprünglich waren 100 Gemeinden vorgesehen. Wegen des großen Interesses war ihre Zahl deutlich erhöht worden. Bei der Finanzierung und Umsetzung ihrer Projekte werden die Kommunen von Bund und Ländern unterstützt. Für den Stadtumbau Ost stellen sie bis 2009 gemeinsam rund 2,2 Milliarden Euro bereit.
Die Bundesregierung hatte am 15. August 2001 das Programm zum "Stadtumbau Ost" beschlossen. Es soll die Attraktivität der neuen Länder als Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken. Die Kommunen mit einem städtebaulichen Zukunftskonzept erhalten dabei Fördermittel für die städtebauliche Entwicklung. Wohnungseigentümer erhalten Hilfen zum Abriss bei Leerstand und zur Aufwertung von Wohnquartieren.
Der Wohnungsleerstand sowie die Verfallserscheinungen in vielen ostdeutschen Städten haben dramatische Formen angenommen. Ein Leerstand von derzeit etwa einer Million Wohnungen, das entspricht 13 Prozent des Bestandes, bedroht die wirtschaftliche Basis und auch die Existenz der betroffenen Wohnungsunternehmen.
Der "Stadtumbau Ost" soll auch die wertvollen innerstädtischen Altbaubestände, die in besonderem Maße von Leerstand betroffen sind, für die Zukunft sichern. Das neue Paket fördert gezielt die
städtebauliche Entwicklung, notwendigen Abriss, Instandsetzungs- und Modernisierungsvorhaben sowie die Bildung von Eigentum. Der Bund rechnet im Ergebnis damit, dass etwa 350 000 Wohnungen vom Markt genommen werden.
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Am 23. Jan. 2002 unter:
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FDP will auch in Deutschland Embryonen verbrauchen »

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