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Anstaltsinsassen proben Aufstand in Jugendgefängnis

Justiz

Im Jugendgefängnis im niedersächsischen Hameln sind 64 Insassen in einen Hungerstreik getreten. Einige der Jugendlichen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion hätten bereits seit Mittwochmittag die Nahrungsaufnahme verweigert, sagte der Anstaltssprecher Wolfgang Blum. Die Lage sei jedoch undramatisch. Möglicherweise handele es sich nur um einen Scheinstreik, sagte Blum. Schriftliche Forderungen lägen bisher nicht vor.

Nach Einschätzung der Anstalt beteiligt sich ein Großteil der Streikenden nur unter Zwang an der Aktion. Die Urheber des Streiks sind nicht in dem Hamelner Jugendgefängnis untergebracht. Sie sollen noch im Laufe des Donnerstags in eine Vollzugseinrichtung für Erwachsene verlegt werden. Die Streikplanungen seien der Hamelner Anstalt bereits seit einigen Tagen bekannt gewesen. Man habe Vorbeugemaßnahmen ergriffen, Sicherheit und Ordnung seien nicht in Gefahr gewesen, sagte Blum. Eine ähnliche Streiksituation habe es bereits im vergangenen Jahr gegeben. Man werde sich aber auch diesmal nicht auf irgendwelche Machtspiele mit den Jugendlichen einlassen, betonte der Anstaltssprecher.

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