Arbeitsmarkt

Bezirke der IG Metall wollen 6,5 Prozent mehr Lohn

Die IG Metall fordert aller Voraussicht nach 6,5 Prozent mehr Lohn für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie. Am Donnerstag sprachen sich die Tarifkommissionen der Bezirke Hessen-Thüringen-Saarland, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin-Brandenburg und Küste einheitlich für eine entsprechende Anhebung in der Tarifrunde 2002 aus. Damit liegen die Bezirke am oberen Rand der Empfehlung des Bundesvorstands, der Lohnerhöhungen von 5 bis 7 Prozent vorschlägt.

Arbeitgebervertreter bezeichneten die Forderungen als unverantwortlich. Der Bundesverband deutscher Banken befürchtet eine Verschlechterung der Konjunkturlage, sollte sich die Gewerkschaft mit ihrer Position durchsetzen. Über die endgültige Forderung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie entscheidet am Montag der IG-Metall-Bundesvorstand. Die noch ausstehenden Tarifbeschlüsse der Bezirke Nordrhein-Westfalen und Sachsen werden am Freitag getroffen. Baden-Württemberg, Bayern und Niedersachsen hatten bereits in der vergangenen Woche die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn aufgestellt.

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