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ROBIN WOOD kritisiert geplante Brücke aus Tropenholz in Friedrichstadt

Raubbauhölzer

Die Stadt Friedrichstadt in Schleswig-Holstein soll für den Neubau der Kuhbrücke über den Mittelburggraben kein Bongossi-Holz aus Afrika verwenden. Das fordert die Umweltorganisation ROBIN WOOD in einem Offenen Brief an den Bürgermeister von Friedrichstadt, Siegfried Herrmann. Denn das Bongossi-Holz für den europäischen Markt stamme fast ausschließlich aus Raubbau. Der Verlust von Wäldern, die Zerstörung von Böden, Artenschwund und Ausrottung von Wildtieren seien die Folgen dieser rücksichtslosen Naturausbeutung in Westafrika. Der Protestbrief ist Teil einer Kampagne, mit der ROBIN WOOD erreichen will, dass Gemeinden bei öffentlichen Bauvorhaben konsequent Holz aus akzeptabler Waldwirtschaft einsetzen.

ROBIN WOOD hatte Friedrichstadt sowie rund 4000 weitere Kommunen bereits zum Auftakt der Kampagne darauf aufmerksam gemacht, wie verheerend die Verwendung von nicht-zertifiziertem Tropenholz für die Regenwälder ist und auf sinnvolle Alternativen hingewiesen. So lassen sich in fast allen Fällen Importhölzer durch Hölzer aus der Region ersetzen. Tropenhölzer sind in begründeten Ausnahmefällen nur dann akzeptabel, wenn sie das Zertifikat des FSC (Forest Stewardship Council) tragen. Dies ist ein Siegel, das ROBIN WOOD und viele weitere Umweltverbände für vertretbar halten.

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