Arbeitnehmer

IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt

Die IG Metall geht erwartungsgemäß mit einer Forderung von 6,5 Prozent höheren Entgelten in die Tarifrunde 2002. Eine deutliche Erhöhung der Einkommen für die rund 3,6 Millionen Beschäftigen in der Metall- und Elektroindustrie sei angesichts der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Branche angemessen und erforderlich, sagte IG-Metall-Chef Klaus Zwickel. Notfalls werde die Gewerkschaft ihre Forderungen auch mit Streiks durchsetzen.

Solche Maßnahmen könne man vorher nie ausschließen, sagte er. Neben den Einkommenserhöhungen für alle Arbeitnehmer einschließlich der Auszubildenden will die IG Metall einen unumkehrbaren Einstieg in gemeinsame Entgelttarifverträge für Arbeiter und Angestellte erreichen. Die Zeit dafür sei überfällig, sagte Zwickel. Der Gewerkschaftschef forderte die Arbeitgeber auf, jetzt schnell in die Tarifgespräche einzusteigen. Die neuen Lohn- und Gehaltstarifverträge sollen nach dem Willen der IG Metall zum 1. März in Kraft treten und eine Laufzeit von zwölf Monaten haben.

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