"Reporter ohne Grenzen"
Festnahmen von Journalisten weltweit stark angestiegen
Zu den gefährlichsten Einsatzgebieten für Reporter gehört seit Beginn der amerikanischen Vergeltungsschläge Afghanistan. Allein im November 2001 verloren in dem Land acht Journalisten ihr Leben. Inhaftiert sind laut "Reporter ohne Grenzen" zurzeit weltweit 110 Journalisten, zum Zeitpunkt der Vorjahresbilanz waren dies 68. Mehr als die Hälfte der derzeit inhaftierten Journalisten wird dabei von fünf Ländern festgehalten: Birma (18), Iran (18), China (12), Eritrea (8) und Nepal (7).
Insgesamt 378 Mal wurden Medien im vergangenen Jahr mit Erscheinungsverbot belegt. Den Negativrekord hält hier die Türkei, in der staatliche Aufsichtsbehörden und Gerichte mehr als 100 Radio- und Fernsehsender einstellten. Laut "Reporter ohne Grenzen" lebt ein Drittel der Weltbevölkerung in Ländern ohne Pressefreiheit.
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Am 03. Jan. 2002 unter:
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« Verordnung über Stromversorgung wird verschärft
Ökosteuer entlastet Umwelt und bringt Jobs »
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