Spendenaffäre
Staatsanwaltschaft beanstandet CSU-Spendenpraxis nicht
Zugleich kündigte die CSU an, sie werde wegen des "Stern"-Berichts den Presserat einschalten. Die Anwälte prüften derzeit das genaue Vorgehen, sagte Generalsekretär Thomas. Die Würdigung durch den Presserat sei in der Regel wirksamer als ein in aller Stille ausgefochtener Gerichtsprozess, fügte Goppel hinzu. Er wollte zugleich aber nicht ausschließen, dass von einzelnen Personen auch rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Die CSU werde sich bemühen, dass Parteichef Edmund Stoiber als möglicher Kanzlerkandidat nicht durch die Berichterstattung beschädigt werde. Er sei nicht betroffen gewesen, daher könne die Beschädigung nicht besonders groß sein, fügte der Generalsekretär hinzu. Die Forderung von Landesgruppenchef Michael Glos, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse solle entweder sein Parlamentsamt aufgeben oder von seinen Parteifunktionen zurücktreten, bezeichnete Goppel als nachvollziehbar.
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Am 03. Jan. 2002 unter:
politikStichworte:
« Städte- und Gemeindebund für rasches Zuwanderungsgesetz
Rechnungshof soll Affäre um EU-Fördergelder aufklären »
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