Rechtsextremismus

Manfred Roeder zu zwei Jahren Haft verurteilt

Der Rechtsextremist Manfred Roeder ist am Mittwoch in Frankfurt am Main wegen "Verunglimpfung des Staates" zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Eine Bewährung schloss das Landgericht aufgrund der einschlägigen Vorstrafen des 72-Jährigen aus.

Roeder hatte im April 2000 einen offenen Brief an die Bundesregierung und Parlamentsabgeordnete verschickt und den Politikern unter anderem "Völkermord gegen das eigene Fleisch und Blut" vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hatte 26 Monate Gefängnis für Roeder gefordert. Die Verteidigung wollte einen Freispruch. Sie kündigte direkt nach dem Urteilsspruch an, in Revision zu gehen.

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