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Bauern und Wissenschaft gegen Kürzungen in der Agrarforschung

Agrarforschung

Der Deutsche Bauernverband sowie führende Agrarwissenschaftler wenden sich strikt gegen Kürzungen und Umverteilungen in der Ernährungs- und Agrarforschung. In einer vorgestellten "Bonner Erklärung" heißt es, nur auf der Grundlage einer leistungsfähigen Wissenschaft könnten Landwirtschaft und Ernährungsindustrie gesunde Nahrungsmittel umweltschonend und nachhaltig produzieren.

Bauernpräsident Gerd Sonnleitner sagte, die Agrarwissenschaft stehe vor der Herausforderung, nicht nur einen Beitrag zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung zu leisten, sondern auch den Umwelt-,Verbraucher- und Tierschutz zu verbessern. Daher dürfe die Agrar- und Ernährungsforschung jetzt nicht zusammengestrichen werden. Auch wenn derzeit rund 55 Prozent der Agrarforschung von der Wirtschaft finanziert werden, sei die öffentlich finanzierte Forschung von Bund und Ländern weiter nötig.

Sonnleitner sagte, die BSE-Krise sowie die Maul- und Klauenseuche in England erforderten ein Netzwerk konzentrierter und gebündelter Forschung. Auch eine nachhaltige Ökoproduktion oder die moderne Ernährungsberatung seien ohne Wissenschaft nicht machbar. Ziel müsse eine angewandte Agrar- und Ernährungswissenschaft sein.

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