Lebensmittel

2652 Tonnen Fleisch nach BSE-Testfehlern sichergestellt

Im Zusammenhang mit fehlerhaften BSE-Testdaten haben die Gesundheitsbehörden in Deutschland 2652 Tonnen Fleisch sichergestellt. Ob diese Bestände vernichtet werden müssen, könne erst nach Auswertung der Fehlerdaten gesagt werden, teilte das Verbraucherschutzministerium mit. Das Ministerium hat nach eigenen Angaben Daten aus zwölf Labors eingesammelt.

Der Verdacht auf fehlerhafte BSE-Test betrifft dem Ministerium zufolge nur private Labors in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bremen. Während die südlichen Bundesländer in hohem Maße private Labors für die Tests nutzten, habe Bremen nur in der Anfangsphase wegen Kapazitätsengpässen auf diese Möglichkeit zurückgegriffen. Erst nach Analyse der Daten könne gesagt werden, wie viele Tests ungültig sind. Einige Testfehler beträfen nur Formalitäten.

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