Eisenbahn

Neues Fernzugangebot im Personenverkehr von VCD begrüßt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die heute vom Verkehrsunternehmen Connex vorgestellte Fernverkehrsverbindung durch die neuen Bundesländer. Sie stelle eine gute privatwirtschaftlich betriebene Alternative zum Angebot der Deutschen Bahn AG dar. Damit sei der erste Schritt zu mehr Wettbewerb auf der Schiene im Fernverkehr getan. Es sei erfreulich, dass ein Unternehmen nun einen durchgehenden Zug von Gera über Leipzig und Berlin nach Rostock anbiete und damit neue Kunden auf die Schiene locken wolle.

Auch die Strecke Berlin-Rostock, auf der die DB AG ihr Interregio-Angebot im Sommer 2001 eingestellt habe, sei damit wieder besser versorgt. "Jetzt können die Kunden entscheiden, mit welchem Anbieter sie fahren möchten. Und wenn dabei am Ende mehr Fahrgäste auf der Schiene reisen, hilft das der Umwelt und vermindert Staus auf den Ausflugs- und Urlaubsstrecken Richtung Ostsee, äußert sich Thomas Schaller, Bundesvorsitzender des VCD,

erfreut.

Das neue Angebot ist aus Sicht des VCD attraktiv, da es die Strecke Gera-Leipzig-Berlin-Rostock mit einer durchgehenden Verbindung zu einem günstigen Preis bedient. Die Fahrzeiten seien dabei mit Ausnahme der Teilstrecke Leipzig-Berlin deutlich kürzer als bei bestehenden Verbindungen. Auch was den Fahrscheinverkauf betrifft, sei das neue Angebot durchaus konkurrenzfähig. So könne der Kunde das Ticket im Reisebüro oder ohne Aufpreis im Zug erwerben. Der VCD unterstützt das Ziel von Connex, Fahrgäste für die Schiene zu gewinnen, die bisher überhaupt nicht oder ausschließlich mit dem Auto auf dieser Strecke unterwegs waren. Wenn Autoverkehr durch Bahnverkehr ersetzt werden könne, mache sich Wettbewerb auch im Sinne der Umwelt bezahlt.

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