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Schröder will deutschen Einfluss in Lateinamerika stärken

Handelsblock Mercosur

Mit seinem Lateinamerika-Besuch will Bundeskanzler Gerhard Schröder Deutschlands Einfluss in der Region vergrößern. Man wolle den lateinamerikanischen Markt nicht allein Nordamerika überlassen, hieß es aus Regierungskreisen mit Blick auf die am Sonntag beginnende einwöchige Reise des Regierungschefs nach Mexiko, Brasilien und Argentinien. Die lateinamerikanischen Staaten hätten signalisiert, durch den Ausbau der Beziehungen zu Europa ein Gegengewicht zu der als einseitig empfundenen Dominanz der USA herstellen zu wollen. Auf der Wunschliste der deutschen Wirtschaft steht der rasche Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südamerikanischen Handelsblock Mercosur ganz oben.

Den Bundeskanzler wird von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller und einer 30-köpfigen hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Dieser gehören unter anderem Industriepräsident Michael Rogowski, der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammerstages, Ludwig Georg Braun, und VW-Chef Ferdinand Piech an. Laut Regierungskreisen handelt es sich um die zweitgrößte Wirtschaftdelegation, die je einen Bundeskanzler begleitet hat. Schröder hatte die ursprünglich für Ende August vergangenen Jahres geplante Reise wegen der damals anstehenden Parlamentsentscheidung über den Bundeswehreinsatz in Mazedonien verschoben.

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