Nach Kohl-Urteil
Auch Ost-SPD-Abgeordnete fordern Änderung des Stasi-Unterlagengesetzes
Wie eine solche Novelle im Detail aussehen müsse, solle erst nach einer Bundestagsanhörung Ende April entschieden werden. Es dürfe jedoch keine Regelung geben, die Ost- und Westdeutsche unterschiedlich behandele. Die im Gesetz vorgesehene mögliche Anonymisierung der Akten nach dem Jahr 2002 müsse gestrichen werden, forderte Weißgerber.
Das Bundesverwaltungsgericht hatte im Streit um die Veröffentlichung der Akten über Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) entschieden, dass die Stasi-Unterlagen Prominenter nur mit deren Einwilligung herausgegeben werden dürfen. Weißgerber sprach von einer Behinderung der zeitgeschichtlichen Forschung, bei der es nicht bleiben dürfe. Er betonte: "Hier wird sonst Opferschutz im Sinne der Täter angewendet."
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Am 22. Mär. 2002 unter:
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