Höhere und differenzierte Subventionen gefordert
Mieterbund sagt Wohnungsmangel und steigende Mieten voraus
Rips forderte attraktivere Förderbedingungen für Regionen mit Wohnungsmangel, die langfristig angelegt sein müssten. Dann erwarte er eine Trendwende zum Besseren, weil die Aktienanlage nicht mehr die Gewinne voran gegangener Jahre abwerfe. Deshalb gebe es gute Chancen, dass künftig wieder in die langfristig sichere Anlage des Wohnungsbaus investiert werde. Angesichts der stark unterschiedlichen Wohnungsmärkte in Deutschland verlangte Rips eine Regionalisierung der Fördermittel. So gebe es in Wachstumsregionen wie München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf wieder Wohnungsmangel mit jährlichen Mietpreissteigerungen von bis zu acht Prozent.
Dagegen würden in ländlichen und strukturschwachen Gebieten die Mieten stagnieren oder sogar sinken. Deshalb müssten Eigentums- und Mietwohnungsbau in Regionen mit Wohnungsmangel deutlich stärker gefördert werden als in anderen Teilen der Republik. Zudem sollte der Kauf gebrauchter Wohnungen in Innenstädten deutlich höher als bisher subventioniert werden, um die Sanierung der Stadtzentren voranzutreiben. Statt der bisher acht Jahre lang gezahlten Bauzulage von 2500 Mark für alle Erwerber von gebrauchtem Wohneigentum schlug Rips 4000 Mark für den Kauf von Immobilien in Innenstädten vor. Auch dies müsse regional differenziert werden. Da alle Parteien Pläne zur Regionalisierung der Wohnungsbauförderung in der Schublade hätten, gehe er davon aus, dass eine entsprechende Reform nach der Bundestagswahl angepackt werde.
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Am 25. Mär. 2002 unter:
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