Tierschützer empfehlen

Ostereier sollten aus Bio-Haltung stammen

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Verbraucher, beim Kauf von Ostereiern auf eine artgerechte Haltung der Hennen zu achten. Bei Bio- und Ökoeiern sei eine Käfighaltung der Hühner ausgeschlossen, erklärte die Tierschutzorganisation am Montag in Bonn. Auch Freiland- und Bodenhaltung seien alternative Haltungsformen, die den Tieren artgerechte Verhaltensweisen ermöglichten.

Nach Angaben der Tierschützer haben die Betreiber von Eierlegebatterien in jüngster Zeit einen "massiven Werbefeldzug" für ihre Käfig-Eier gestartet. Dabei würden "fadenscheinige Argumente" ins Spiel gebracht. So werde die Legeleistung der Käfighühner von 270 Eiern pro Jahr als Indiz für das Wohlbefinden der Tiere herangezogen. Tatsächlich sei diese Zahl dagegen das Ergebnis einer "ausgeklügelten Zucht und Fütterung".

Der Präsident des Tierschutzbundes, Wolfgang Apel, forderte die Konsumenten auf, gerade vor dem Osterfest zu demonstrieren, dass sie die "tierquälerischen Legebatterien" ablehnen. Mit ihrer Kaufentscheidung könnten die Verbraucher ein eindeutiges "Nein" zum Käfig-Ei zum Ausdruck bringen.

Der Bundestag hatte im Oktober 2001 ein Ausstiegsprogramm aus der Batteriehaltung beschlossen. Dabei gelten aber langjährige Übergangsfristen.

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