Bundeswehr

Staatsanwaltschaft ermittelt Ursache für Unglück bei Ostsee-Manöver

Die Ursache für das Unglück bei einem NATO-Manöver in der Ostsee soll jetzt der Staatsanwalt ermitteln. Dies bestätigte der Sprecher des Flottenkommandos, Ulrich Karsch. Während des NATO-Manövers "Strong Resolve 2002" kamen zwei Bundeswehrsoldaten ums Leben. Ein Beiboot war auf dem Weg von der britischen Fregatte "Cumberland" zur Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" gekentert. Bei der Bergung waren die zwei Soldaten bereits so stark unterkühlt, dass sie trotz sofortiger ärztlicher Behandlung an Bord der "Cumberland" starben.

Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping sagte, in dem Beiboot hätten sich insgesamt fünf Männer befunden, darunter drei deutsche und zwei britische Soldaten. Die Soldaten hätten Wärmeschutzanzüge getragen und die notwendige Ausrüstung angelegt. Die Bergung der Verunglückten habe sich jedoch schwierig gestaltet, sagte Scharping. Zum Alter und zur genauen Herkunft der Verunglückten machte der Bundesminister keine weiteren Angaben. Heimathafen der "Mecklenburg-Vorpommern" ist Wilhelmshaven.

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