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Grundstein für Umweltbundesamt in Dessau gelegt

Verwaltung

Der Umzug von Deutschlands größter Umweltbehörde von Berlin nach Sachsen-Anhalt nimmt Gestalt an. In Dessau wurde der Grundstein für den Neubau des Umweltbundesamtes gelegt. Mit drei Hammerschlägen vollzogen UBA-Präsident Andreas Troge, Bundesumweltminister Jürgen Trittin und Ministerpräsident Reinhard Höppner den symbolischen Akt.

Der Neubau soll 74,3 Millionen Euro kosten und Ende 2004 fertig gestellt sein. Rund 800 Beschäftigte werden dort tätig sein. Die Verlagerung der Behörde von Berlin nach Sachsen-Anhalt war 1992 beschlossen worden. Ein Jahr später wurde Dessau als Standort ausgewählt.

Ein erstes Dienstgebäude am neuen Standort hatte das UBA bereits im Oktober 2000 bezogen. Den Entwurf für den Öko-Bau im ehemaligen Dessauer Gasviertel lieferte das renommierte Berliner Büro "sauerbruch hutton architekten". Das neue Amtsgebäude soll neue ökologische Maßstäbe für Bundesbauten setzten. Beispielsweise wird der Heizenergieverbrauch um 50 Prozent unter dem in herkömmlichen Bauten liegen. Als Baustoffe werden vor allem Holz und Lehm verwendet, die besonders umwelt- und gesundheitsverträglich sind.

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