Bundeswehr in Afghanistan
Deutsche Elitesoldaten an neuer Offensive gegen Taliban beteiligt
Das Verteidigungsministerium lehnte am Mittwoch in Berlin jede Stellungnahme zu der Beteiligung der Bundeswehrsoldaten an der Offensive ab. "Wir bleiben dabei, nichts zu Einsätzen der KSK zu sagen", sagte Ministeriumssprecher Jochen Cholin. Er betonte lediglich, dass mit dem Beschluss des Bundestages vom November vergangenen Jahres auch der Einsatz von Spezialkräften der Bundeswehr mit bis zu 100 Soldaten im Kampf gegen den internationalen Terrorismus gedeckt sei. Allerdings sagte Cholin zu Gerüchten, die in Kabul im Umlauf sind, dass die KSK mehrere Gefallene zu beklagen habe: "Das stimmt definitiv nicht". Das hätten alle Nachprüfungen ergeben.
Die KSK-Soldaten gehören zu den bestgehütetsten Geheimnissen der deutschen Bundeswehr. Auch ihr Stationierungsort in Afghanistan wird geheim gehalten. Der amerikanische Presseoffizier Roper sagte lediglich, dass in Kandahar an die 4500 Soldaten aus mehreren Ländern vertreten sind, darunter auch Spezialeinheiten. Mehrere Black-Hawk-Hubschrauber stehen in ständiger Alarmbereitschaft, um zu jeder Zeit die Angehörigen der "Special Operations Forces" zu ihren Einsätzen in allen Teilen Afghanistans zu transportieren.
Wie von Angehörigen des deutschen Auslandsgeheimdienstes, die in Kabul ständig die Lage beobachten, zu hören war, hätten die beiden Raketen, die offenbar von Taliban-Kämpfern in Kabul abgefeuert worden waren, dem Bundeswehr-Stützpunkt gegolten. Die Deutschen hatten Glück. Die Raketen sind über das Lager geflogen und waren etwas weiter weg eingeschlagen. Das Verteidigungsministerium widersprach dieser Version. Der Angriff sei nicht auf das deutsche Camp gerichtet gewesen.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 17. Apr. 2002 unter:
welt-onlineStichworte:
« Weltweiter Ecstasy-Ring zerschlagen
DGB fordert flächendeckende Prävention »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Kleinwaffen sind kein Spielzeug
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
