Urwaldgipfel Den Haag
Protestaktion von über 1000 "Kids for Forests"
In einem gemeinsamen Appell forderten auch Greenpeace, die Gewerkschaften IG BAU und IG Metall, die Arbeitsgemeinschaft für Naturgemäße Waldwirtschaft sowie 12 weitere Umwelt- und Sozialverbände Bundeskanzler Gerhard Schröder zu konkretem Urwaldschutz auf. Die deutsche Bundesregierung soll sich auf den derzeit in Den Haag tagenden Urwaldgipfel, der sechsten Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die Biologische Vielfalt (COP-6 CBD), durch konkrete finanzielle Angebote ein aktionsorientiertes Arbeitsprogramm zum Schutz der letzten Urwälder zum Erfolg bringen.
"Hier entscheiden die Erwachsenen darüber, wie die Urwälder aussehen, wenn ich mal gross bin. Ich bin nach Den Haag gekommen, damit die Politiker die Holzfäller endlich stoppen", sagt Lars Osterhus (12) aus Leipzig. "Ich finde es gut, dass bei "Kids for Forests" alle Kinder weltweit zusammen arbeiten und zusammen denken." Rebekka Stolz (15) aus Göttingen: "Urwälder sind über Tausende von Jahren gewachsen und werden jetzt dramatisch schnell zerstört. Urwälder sind das Prächtigste, was wir haben. Wenn die Wälder abgeholzt werden, sterben die Tiere vom Paradiesvogel bis zum Gorilla mit. Wie wir Menschen wohl reagieren würden, wenn Orang-Utans unser Zuhause zersägen würden?"
"Kids for Forests" waren seit letztem Juli in 19 Ländern rund um den Globus aktiv. Sie töpferten Urwaldtiere, stellten ihr eigenes Recyclingpapier her und gestalteten eine Weltkarte mit Urwaldtieren. Sie übten Theaterstücke ein und schrieben Gedichte und Lieder über die Urwälder. In Chile lebten sie zusammen mit indigenen Kindern in einem Urwald-Camp. "Wir haben unser Bestes gegeben, um die Politiker auf die Urwaldkrise aufmerksam zu machen. Jetzt wollen wir hier in Den Haag sehen, ob die Minister die Urwälder auch wirklich schützen", sagt Camila Velazquez Yepi (14) aus Osorno in Chile.
Die "Kids for Forests" in Den Haag stammen aus den Urwaldländern Brasilien, Chile, Kamerun, Kanada und Russland sowie aus den europäischen Holzimport-Ländern wie Deutschland, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Schweiz, Österreich, Grossbritannien, Frankreich, Spanien, Italien und der Slowakei.
Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!
Am 17. Apr. 2002 unter:
artenschutzStichworte:
« DGB fordert flächendeckende Prävention
Unabhängigkeitsführer zum ersten Präsidenten gewählt »
Unterstützen Sie uns, damit wir ohne störende Werbung gelesen werden können. Ihre freie kostenlose Internetzeitung!
Setzen Sie Banner und Links auf Ihre Seite. Bookmarken Sie uns, und helfen Sie so mit der Verbreitung der wichtigen Inhalte.
Wir suchen Journalisten bzw. Autoren, die Lust haben, die Internet-Zeitung ngo-online gemeinsam zu einer starken Alternative zu den Mainstream-Medien aufzubauen. Machen Sie mit ..MITMACHEN
Platzieren Sie
Ihre Werbung hier
- Nachhaltige Geldanlage - Grünes Geld Berlin
- Griechenlands Insolvenz
- Burnout Symptome erkennen - Checkliste als Hilfe
- NRW Justiz: Die Landesregierung ist gefordert
- Senioren: Alt ist, wenn man Seniorenresidenz googelt
- Christian Wulff - Wenn Machtmenschen menscheln
- Diskurs der Rechtspopulisten über Israel
- Photovoltaik-Zubau in Deutschland
- Versammlungsfreiheit - ausschlaggebende Grundlage der Verfassung
- „Cottbus Nazifrei!“ - DASS ist ein MUSS
