Gewerkschaft

IG-Metall-Vize Peters kündigt bundesweite Warnstreiks an

Mit der ersten bundesweiten Warnstreikwelle der diesjährigen Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie ist in der kommenden Woche zu rechnen. Aus der Tarifrunde der Verhandler werde jetzt eine Tarifbewegung der Mitglieder, sagte der 2. Vorsitzende der IG Metall, Jürgen Peters vor Demonstranten aus Hessen und Rheinland-Pfalz. Wenn die Argumente am Verhandlungstisch nicht ausreichten, würden sie aus den Betrieben und vor die Werktore getragen. Warnstreiks und Arbeitskampf seien die letzten Mittel der Arbeitnehmer, um sich zu wehren. Die Gewerkschaft drohe nicht mit Streiks. Die Arbeitnehmer seien von Einkommensverlust und Entlassung bedroht.

Peters forderte die Arbeitgeber zu einem "fairen Angebot" auf. Es liege in der Hand der Arbeitgeber, keinen Streik zu provozieren. Die Arbeitnehmer hätten aber keine andere Wahl, wenn sie dazu gezwungen würden. Jahrzehntelange Erfahrung in der Tarifpolitik habe gezeigt, dass sich Lohnverzicht nicht lohne und keine Arbeitsplätze schaffe. Lohnverzicht unterdrücke die Kaufkraft der Massen, gefährde Wachstum und Beschäftigung, sagte Peters.

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