headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Dubiose Praktiken von Bankgesellschafts-Managern

ARD-Magazin zu CDU-Bankenskandal

Die Bankgesellschaft Berlin hat laut ARD-Informationen jahrelang massiv und systematisch verlustbringende Immobilien-Objekte in ihre geschlossenen Immobilien-Fonds verschoben. Das belege ein bisher geheim gehaltener Bericht der Wirtschaftsprüfer-Gesellschaft Ernst&Young im Auftrag der Bankgesellschaft Berlin, berichtet das Magazin "Kontraste" am Montag vorab. Diese zweifelhaften Immobiliengeschäfte seien die maßgebliche Ursache für die zu erwartenden Milliardenverluste, die die Berliner Steuerzahler in den nächsten 30 Jahren abtragen müssen. Am Dienstag will das Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz verabschieden, wonach das Land für diese Geschäfte in Höhe von 21,6 Milliarden Euro haftet, um eine Insolvenz der Bankgesellschaft zu verhindern.

Laut Magazin hätten die Bankmanager seinerzeit auf Kosten der Fonds ihre Bilanzen geschönt. Auch Immobilien der Aubis-Gruppe seien unter den Objekten, die in Fonds verschoben worden seien, heißt es weiter. So seien 5000 Plattenbauwohnungen 1997 von der Berlin Hyp in einem Fonds untergebracht worden, obwohl die bankeigene Fondsgesellschaft (IBG) die Transaktion ursprünglich abgelehnt habe. Als die Geschäfte getätigt wurden, war der ehemalige CDU-Fraktionschef Klaus Landowsky IBG-Aufsichtsratsmitglied und Vorstandssprecher der Berlin Hyp.

Die Sendung "Pleite ohne Ende - Die Bankgesellschaft Berlin" ist am Dienstag um 22.15 Uhr im SFB-Fernsehen zu sehen.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!