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Krawalle zum 1. Mai in Berlin und Hamburg

Der Feiertag

Ausschreitungen und Krawalle haben auch in diesem Jahr die Mai-Feiern überschattet. In Berlin und Hamburg lieferten sich bereits in der Walpurgisnacht Gewalttäter Straßenschlachten mit der Polizei. In der Bundeshauptstadt waren es nach Aussage eines Polizeisprechers die schwersten Ausschreitungen seit vier Jahren.

Brennpunkte in Berlin waren die Stadtteile Kreuzberg und Prenzlauer Berg. Eine junge Frau wurde von einer Flasche am Kopf getroffen und musste vor Ort wiederbelebt werden. Außerdem wurde ein Mann mit einer Stichverletzung ins Krankenhaus gebracht. 83 Polizisten erlitten zumeist leichte Verletzungen. 29 Personen wurden wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung

festgenommen.

In Kreuzberg begann die Hauptauseinandersetzung nach der Plünderung und Zerstörung eines Supermarktes. Gewaltbereite Demonstranten warfen mit Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern auf die Polizei. Gegen Mitternacht herrschte vor Ort wieder Ruhe. Im Prenzlauer Berg wandelte sich eine zunächst friedliche Feier in eine Straßenschlacht. Hunderte Störer entzündeten fast direkt vor einer Polizeiwache ein Feuer. Zäune und Plakatwände landeten in den Flammen. Selbst Feuerwehr und Sanitäter wurden angegriffen. Die Polizei ging schließlich mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Krawallmacher vor.

In Hamburg randalierten bis zu 300 Vermummte im Schanzenviertel und im Stadtteil St. Pauli. Sie legten mehrere Feuer, blockierten eine U-Bahn-Linie und bauten Barrikaden. Die Polizei bot 600 Mann auf und setzte Wasserwerfer sowie Schlagstöcke ein. 20 Randalierer wurden wegen Landfriedensbruchs und Widerstand gegen die Staatsgewalt festgenommen.

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