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Umweltschützer protestieren gegen Genehmigung des Schacht Konrad

Atommüll

Umweltschützer haben gegen das geplante Atommüllendlager Schacht Konrad in Salzgitter demonstriert. Wie die Organisation Robin Wood am Freitag mitteilte, befestigten sie auf dem Förderturm ein etwa 120 Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift "Konrad und Co: Wir sind doch nicht ganz dicht. Endlagerprojekte stoppen".

Die Umweltschützer kritisierten, dass die Genehmigung des Endlagers für schwach- und mittelradioaktive Abfälle dem Konzept der Bundesregierung für ein einziges Endlager widerspreche. Die Entscheidung für Schacht Konrad sei eine der dicken Kröten, die Bundesumweltminister Jürgen Trittin in den Atomkonsens-Verhandlungen mit den Energieerzeugern geschluckt habe.

Niedersachsens Umweltminister Wolfgang Jüttner hatte Ende April seinen Entwurf eines Planfeststellungsbeschlusses vorgelegt. Antragsteller für das Endlager ist der Bund. Wegen des Standortes hat Niedersachsen jedoch das letzte Wort in dem Verfahren. Mitte Mai will Jüttner den Landtag unterrichten. Ende Mai soll der Genehmigungsbescheid dem Bundesamt für Strahlenschutz in Salzgitter zugestellt werden. Wann das Endlager in Betrieb geht, ist allerdings weiter ungewiss. Grund sind erwartete Klagen gegen die Genehmigung.

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