Vor Japanischer Botschaft in Berlin
500 Meter langes Protestbanner anlässlich kommender Walfangtagung
"Esst mehr Gemüse!" oder "Tötet uns nicht, sonst kommt Ihr vor Gericht", appellieren Wale und Delfine, die von Schülern für die Protestaktion gemalt wurden und nun auf einer Meereswand ausgestellt werden. 50.000 Bürger haben durch ihre Unterschrift auf einem 500 Meter langen Banner ihren Protest gegen Japans Jagd auf Delfine und Wale bekundet.
Japans Jagd auf die Meeressäuger wird immer rücksichtsloser, kritisiert Pro Wildlife: Im vergangenen Jahr dehnte der asiatische Inselstaat seinen angeblichen "Wissenschaftswalfang" von insgesamt 540 Minkewalen erstmals auf 50 Brydes- und 10 Pottwale aus. In diesem Jahr kündigte Japan sogar an, nun auch die stark gefährdeten Seiwale wieder töten zu wollen - trotz weltweiter Entrüstung. Japanische Fischer schlachteten auch weiterhin jährlich über 15.000 Kleinwale und Delfine ab. Einige der bejagten Arten seien inzwischen stark bedroht. Auf der bevorstehenden Tagung der Internationalen Walfangkommission werde Japan erneut "mit allen Mitteln versuchen", die Waljagd wieder zu legalisieren. Hierbei schrecke der Inselstaat auch vor Bestechung nicht zurück.
Zehntausende Bürger folgten einem Protestaufruf von Pro Wildlife - in Form von Unterschriften gegen die Massaker sowie Protestbriefen und -Emails an die japanische Regierung. Mit der Aktion vor der japanischen Botschaft macht Pro Wildlife nun auf die kommende Walfangtagung aufmerksam, die vom 20. bis 24. Mai in der japanischen Walfängerstadt Shimonoseki stattfindet.
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Am 02. Mai. 2002 unter:
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