400 000 starten jährlich

Deutsche als Sextouristen im Ausland

Nach Schätzung von Experten brechen von deutschen Flughäfen jährlich rund 400 000 Sextouristen auf. Mindestens 50 000 von ihnen sollen es auf Minderjährige abgesehen haben. Ziele der deutschen Sextouristen sind insbesondere Thailand, die Philippinen, Sri Lanka und Länder in Afrika. Allein auf den Philippinen sollen gegenwärtig rund 100 000 Kinder ihren Körper verkaufen. In den meisten Fällen handelt es sich um Kinder, die zuvor bereits innerhalb der eigenen Familie sexuell missbraucht wurden.

Das Internationale Katholische Hilfswerk missio nimmt sich seit den 90er Jahren verstärkt dem Thema Kinderprostitution und Sextourismus an. Inzwischen werden in betroffenen Entwicklungsländern rund 30 Projekte gegen sexuelle Gewalt mit Spendengeldern gefördert, darunter das "Serra's Center" in Manila auf den Philippinen, wo die Opfer seelsorgerische und therapeutische Hilfe erhalten.

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