Nitrofen-Skandal
NABU fordert Entgiftungsoffensive für die Landwirtschaft
Nach Auffassung des NABU müsse der Einsatz von hochgiftigen Pestiziden deutlich reduziert und nicht-chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen Vorrang eingeräumt werden "Nur so kann eine weitgehende Rückstandsfreiheit von Ökoprodukten auch in Zukunft garantiert werden", sagte der NABU-Präsident. Darüber hinaus sei eine Verschärfung der Rückstandskontrollen insbesondere bei importierten Lebensmitteln dringend erforderlich. Schließlich zeige der Skandal, dass eine rasche und transparente Aufklärung der Verbraucher ohne Alternative sei. "Anstatt gegen die Agrarwende von Renate Künast zu schwadronieren, sollten die unionsregierten Länder ihre Blockadehaltung gegen das neue Verbraucherinformationsgesetz aufgeben und dem Entwurf am Freitag im Bundesrat zustimmen", so Flasbarth abschließend.
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Am 30. Mai. 2002 unter:
nachrichtenStichworte:
« Höhn will Lebensmittelrecht verschärfen
Wissen über den Naturpark Thüringer Wald »
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