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Abiturienten und Arbeitslose werden am häufigsten eingezogen

Kriegsdienst

Abiturienten und Arbeitslose werden eher zum Kriegs- oder Zivildienst herangezogen als andere junge Männer. Vermutlich seien eine höhere Zahl der Verweigerer bei Abiturienten sowie bessere Bildungschancen für Arbeitslose verantwortlich für diesen Trend, stellte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung fest.

Abiturienten, die in den 40er Jahren geboren wurden, hatten noch eine geringere Wahrscheinlichkeit, einen Dienst zu leisten, als gleich alte Männer mit mittlerer Reife. Dieses Verhältnis dreht sich mit Geburtsjahrgängen der 60er und 70er Jahre. Die Wissenschaftler erklären dies mit der steigenden Zahl von Kriegsdienstverweigerern, die fast immer zur Ableistung eines Zivildienstes herangezogen werden. Wehrdienst wird überwiegend von Abiturienten verweigert. Zum anderen lassen sie sich nach dem Abitur recht einfach zum Dienst heranziehen, während dies schwieriger wird, wenn sie ein Studium aufgenommen haben, führt das DIW als Begründung an.

Jugendliche, die mit 23 und 24 Jahren bereits arbeitslos waren, nehmen ebenfalls häufiger einen Dienst auf. Sie wollen wahrscheinlich ihre berufliche Position mit der Bundeswehr verbessern, indem sie sich während des Dienstes weiterqualifizieren oder den dauerhaften Verbleib bei der Bundeswehr anstreben, vermuten die Wissenschaftler.

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