IG Metall

Metaller-Streiks im Südwesten fortgesetzt

Die IG Metall hat ihre Streiks in der Metall- und Elektroindustrie im Südwesten fortgesetzt. Nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers ließen unter anderem bei Bosch-Siemens in Heidenheim rund 1700 Metaller die Arbeit ruhen. Beim Medizintechnikunternehmen Aesculap in Tuttlingen sowie bei der Alstom Power Generation in Mannheim beteiligten sich insgesamt weitere 1700 Metaller am Ausstand. In mehreren Städten sollten zudem Kundgebungen stattfinden.

Insgesamt hat die IG Metall für Dienstag rund 20 000 Beschäftigte in 22 Betrieben zum Arbeitskampf aufgerufen. Schwerpunkte des zweiten Streiktages sind die Aluminiumverarbeitung und die Medizintechnik.

Zum Auftakt der Streiks in Baden-Württemberg am Montag hatten sich nach Einschätzung der Gewerkschaft über 60 000 Metaller an Arbeitsniederlegungen beteiligt. Allein bei DaimlerChrysler in Sindelfingen erschienen rund 32 000 Arbeitnehmer nicht am Arbeitsplatz. Die IG Metall fordert eine Entgelterhöhung im Gesamtvolumen von 6,5 Prozent. Die Arbeitgeber hatten zuletzt 3,3 Prozent sowie eine Einmalzahlung geboten.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!