CDU-Vorschlag
Ersatzkassen warnen vor "Teilprivatisierung von Krankheitsrisiken"
"Wenn Gesunde Leistungen abwählen, bleiben die Ausgaben für Kranke konstant, es fehlt dann aber eine wesentliche Finanzierungsgrundlage", sagte Mönig-Raane. Die Folge seien höhere Beiträge für alle. Zudem würden sich immer mehr Gesunde aus dem solidarischen System verabschieden. "Dies wäre eine perverse Spirale", warnte sie.
Der Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassen-Verbandes, Herbert Rebscher, bezeichnete einen einheitlichen Leistungskatalog als "konstitutiv" für den Sozialstaat. Rebscher warnte ebenfalls davor, dass künftig junge und gesunde Versicherte bestimmte Leistungen abwählten, im höheren Alter aber in die volle Absicherung zurückkämen.
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Am 08. Mai. 2002 unter:
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