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Familienverband kritisiert Wahlprogramme von SPD und CDU

Geld und Kindergärten

Der Deutsche Familienverband (DFV) kritisiert die Wahlprogramme von SPD und CDU. In der Donnerstagausgabe der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte der scheidende DFV-Präsident Günther Koolmann die politischen Parteien auf, ihre "vagen familienpolitischen Wahlversprechen" nachzubessern und zu konkretisieren, "damit die Familien genau wissen und einklagen können, was ihnen zusteht".

Koolmann sagte, bei den Parteien fehlten klare Aussagen darüber, wann die Familien wie viel zusätzlich bekommen sollten. Gebe es Aussagen, stünden sie unter einem Finanzierungsvorbehalt. So sei völlig unklar, wann, wo und zu welchen Bedingungen die von der SPD geforderten Einrichtungen für die Ganztagsbetreuung bereit stünden und ob das Familiengeld der Union überhaupt wesentliche Verbesserungen bringe.

Nach Ansicht Koolmanns benötigen die Familien beides: Bessere Betreuungsangebote durch qualifiziertes Personal zu erschwinglichen Preisen und mehr Geld vom Staat. Der Streit zwischen SPD und Union über Familiengeld oder Ganztagsbetreuung sei deshalb "eine Scheindebatte zu Lasten der Familien". Der DFV-Präsident forderte eine Anhebung des Kindergeldes auf 330 Euro für alle sowie eine Verdoppelung des Erziehungsgeldes auf 600 Euro. Das Erziehungsgeld müsse zudem drei statt bisher zwei Jahre gezahlt und auch Durchschnittsverdienern voll zu Gute kommen.

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