Nitrofen-Skandal
Lagerhalle in Malchin weiterhin Hauptquelle
Nach der Sitzung erklärte Staatssekretär des Bundesverbraucherschutzministerium Alexander Müller: "Das wichtigste Ergebnis heute war, dass wir Entwarnung aus Niedersachsen bekommen haben." Die Putenwürstchen, die zuletzt als bedenklich galten,enthielten kein Nitrofen "und von daher können wir auch davon ausgehen, dass es keine zweite Quelle für Nitrofen-Belastung in Deutschland gibt. Es konzentriert sich alles auf die Halle in Malchin und auf das Futtermittelwerk GS Agri" führte Müller weiter aus.
Bereits einen Tag zuvor hatte der Staatssekretär informiert, es gebe seit dem 6. Juni Belege dafür, dass schon am 31. Juni letzten Jahres eine Lieferung von Gerste aus Malchin an die Firma Agri gegangen sei. Von daher habe es bereits früher als bisher angenommen, einen möglichen Eintrag von Nitrofen belasteten Getreide in den Futtermittelkreislauf gegeben.
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Am 10. Jun. 2002 unter:
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