Zeitung mit Argumenten für Jugendwahlrecht

Bundesweites Jugendbündnis fordert Änderung des Wahlrechts

"Deine Stimme zählt - nur wenn Du eine hast". Unter diesem Motto startete am 10. März 2002 ein bundesweiter Zusammenschluß von Jugendlichen die Kampagne "Ich will wählen". Zu den Bundestagswahlen reichen die Jugendlichen im Bundestag eine Petition ein, für die sie zur Zeit auf Papier und online Unterschriften sammeln. Damit fordern die Unter18jährigen ihr persönliches Wahlrecht, weil sie - wie jeder Mensch, der in diesem Land lebt - von politischen Entscheidungen betroffen sind. Jetzt ist die Zeitung zur Kampagne mit dem Namen "Durchwahl" erschienen, in der viele Argumente zur Frage der Altersgrenzen zu finden sind.

Darunter sind Statements von dem Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele, dem Schweizer Philosophen Hans Saner und dem Kinderrechtler Johannes Heimrath. Informationen über die juristischen Verfahren vorm Bundesverfassungsgericht gegen die im Grundgesetz festgelegte Altersgrenze werden hier zusammengefasst.

"Ich will wählen" hat inzwischen nicht nur insgesamt ca. 1000 persönliche Unterstützer (davon mehr als 700 Unter18jährige) gefunden, sondern auch zahlreiche Organisationen, darunter einige Bundesverbände. Ganz unterschiedliche, teils parteiunabhängige Jugendorganisationen, wie die die BundesschülerInnenvertretung, die Deutschen Jugendpresse e.V. und die Berliner KinderRÄchTsZÄnker unterstützen die Aktion. Einige dieser Gruppen wenden sich jetzt an ihre Basis, so daß in der nächsten Zeit mit einem deutlichen Anwachsen der Unterschriftenzahlen gerechnet wird.

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