Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit

Tarifeinigung bei der Post

Bei den Tarifverhandlungen der Post haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Post nach einem 24-stündigen Verhandlungsmarathon ein Ergebnis erzielt. Die Vereinbarung habe eine Laufzeit von 24 Monaten und beginne am 1. Mai, teilten beide Seiten am Dienstag in Münster mit. Für Mai erhalten die 160 000 Arbeiter und Angestellten nach Angaben der Deutschen Post eine Einmalzahlung von 43 Euro, Auszubildende von 15 Euro. Danach steigen die Löhne und Gehälter der Beschäftigten vom 1. Juni 2002 an um 3,5 Prozent, ab 1. Juni 2003 um weitere 3,2 Prozent.

Außerdem wird das Weihnachtsgeld für die Beschäftigten in Ostdeutschland in einem Schritt um 27 Prozentpunkte an das Westniveau angeglichen.

Das erzielte Ergebnis entspricht nach ver.di-Angaben einem Gesamtvolumen im ersten Jahr von 3,48 Prozent, im Folgejahr von 3,33 Prozent. Die Beamten bei der Post erhalten für die Monate Mai bis Oktober eine Einmalzahlung von 150 Euro.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte für die insgesamt 240 000 Branchenbeschäftigten bei der Post eine Entgeltanhebung von 6,5 Prozent gefordert. Die Post könne jedoch keinen Abschluss für die Beamten verhandeln, stellte ein Post-Sprecher klar.

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