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Gemeinsame Kulturpolitik soll Demokratie fördern

Institut für Auslandsbeziehungen

Der Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Alois Graf von Waldburg-Zeil, plädiert für eine gemeinsame Außenkulturpolitik der Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Bei der ifa-Mitgliederversammlung betonte er am Dienstag in Stuttgart, gerade im verstärkten Dialog mit den islamischen Gesellschaften müsse für Demokratie und Menschenrechte nach europäischem Modell intensiver geworben werden. "Es wird Zeit, dass Europa seine Kräfte bündelt und seinen Einfluss verstärkt", mahnte er.

Eine gemeinsame europäische Auswärtige Kulturpolitik sei die logische Konsequenz eines intensiveren Dialogs mit dem Islam. So seien zum Beispiel die fünfzehn Staaten der EU derzeit mit 170 Kulturinstituten in islamischen Ländern vertreten. "Das ist ein riesiges Potenzial, aus dem man gemeinsam viel mehr machen könnte und müsste, wenn nicht jedes Land sein nationales Süppchen kochen würde, wie es leider bisher meistens der Fall war", betonte der ifa-Präsident.

Das ifa mit Sitz in Stuttgart wurde 1951 gegründet. Es ist weltweiter Kunstvermittler und Dienstleister für den interkulturellen Dialog und die Völkerverständigung, vor allem im Auftrag des Auswärtigen Amtes und des Bundespresseamtes.

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