Forschung

"Polarstern" zur Arktisexpedition aufgebrochen

Der Forschungseisbrecher "Polarstern" hat am Dienstag von Bremerhaven aus Kurs auf die Arktis genommen. Die vier Monate lange Expedition wird 50 Wissenschaftler erst nach Grönland und dann weiter nach Norden in die Framstraße zwischen Nordpolarmeer und Nordatlantik führen. Wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) mitteilte, wollen die Experten unter anderem untersuchen, wie viel Methangas aus dem in 1.260 Meter Tiefe liegenden Schlammvulkan Hakon Mosby austritt, wie sich das Gas im Wasser verhält und wohin es abfließt.

Außerdem wollen die Forscher die Veränderungen messen, die in 2.500 Metern Meerestiefe im Laufe von Jahreszeiten und von Jahr zu Jahr in der Tier- und Pflanzenwelt ablaufen. In der Framstraße untersuchen die Wissenschaftler Veränderungen in Strömungen, Salzgehalten und Temperaturen der Wassermassen. Diese Daten helfen, den Ozean und seine Bedeutung für das Weltklima besser zu verstehen.

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