Bundestag zur Reisesicherheit

Ägypten und Tunesien werden wieder empfohlen

Tunesien und Ägypten sind nach Einschätzung des Tourismusausschusses des Bundestages wieder sichere Reiseländer. Nach dem Anschlag auf der tunesischen Ferieninsel Djerba am 11. April seien die Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden, sagte der tunesische Außenminister Habib Ben Yahia in einem Gespräch mit dem Ausschussvorsitzenden Ernst Hinsken (CSU) und den tourismuspolitischen Sprechern der Fraktionen am Mittwoch in Berlin. Man arbeite zudem eng mit Deutschland und den USA zusammen. Tunesien habe nach dem Anschlag einen Rückgang der Urlauberzahlen um 40 Prozent verzeichnen müssen.

Hinsken warnte vor einem Verlust von Tausenden von Arbeitsplätzen in den beiden Ländern, falls die Tourismuswirtschaft keinen Schub erhalte. Nach Ansicht des SPD-Ausschussmitgliedes Brunhilde Irber hat Ägypten unterdessen seine Hausaufgaben gemacht und das Vertrauen der Reisenden wieder gewonnen. Sie hoffe, dass andere Länder diesem Beispiel folgten. Denn es gehe auch um Arbeitsplätze bei den Reiseveranstaltern und den Luftgesellschaften. Der tourismuspolitische Sprecher der FDP, Ernst Burgbacher, forderte von den Ländern "ungeschminkte Informationen". Es dürfe kein Vertuschen und keine Geheimhaltung geben, nur so könne das Vertrauen der Urlauber wiedergewonnen werden.

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