Nitrofen-Skandal
Futtermittelhersteller GS agri darf weiter produzieren
Das Landwirtschaftsministerium wollte nach dem Bekanntwerden des Nitrofen-Skandals dem Futtermittelhersteller aus dem Kreis Cloppenburg die Betriebsgenehmigung entziehen lassen. Dazu hätte die Behörde dem Unternehmen nachweisen müssen, dass es vorsätzlich kontaminiertes Öko-Tierfutter verkauft hat. Weil sich dieser Beweis nach derzeitigem Kenntnisstand nicht erbringen lasse und weil sich entsprechende Gerichtsverfahren über Jahre hinziehen könnten, habe man sich zu der Übereinkunft mit GS agri entschlossen, sagte Bartels. Er sprach von einer Entscheidung im Sinne des Verbraucherschutzes und betonte, dass die vereinbarten Kontrollen strenger als der derzeitige gesetzliche Standard seien.
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Am 28. Jun. 2002 unter:
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« Arbeitslosen-Chipkarte könne Entbürokratisieren
Sicherheitsvorkehrungen der Deutschen Bahn »
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