Banker setzen in Frankfurt Streik fort
ver.di fordert Rückkehr an den Verhandlungstisch
Am zweiten Streiktag waren auch Mitarbeiter der DZ-Bank, der Hessischen Landesbank und der Nassauischen Sparkasse zur Demonstration erschienen, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Zum Abschluss der Proteste am Freitag marschierten die Streikenden am Mittag zum Frankfurter Hauptbahnhof, wo die Gewerkschaft zu einer Abschlusskundgebung aufgerufen hatte. "Wir lassen uns kein X für ein U vormachen", sagte Marc Roach, Mitglied der Verhandlungskommission bei ver.di. Den Banken gehe es nach wie vor gut, daher wolle man auch "gutes Geld für gute Arbeit".
Bereits am Vortag waren knapp 4.000 Bankmitarbeiter in Sternmärschen in die Frankfurter Innenstadt gezogen, um für mehr Lohn zu demonstrieren. Die geringere Zahl der Teilnehmer am Freitag begründete der ver.di-Sprecher mit dem Beginn des Wochenendes und dem zweiten Ferientag in Hessen.
Die Gewerkschaft verlangt 6,5 Prozent mehr Geld für die bundesweit insgesamt 460.000 Beschäftigten der privaten, öffentlichen und genossenschaftlich organisierten Banken. Der Arbeitgeberverband hat sich für eine einseitige Gehaltserhöhung von 3,1 Prozent bei gleicher Möglichkeit zur Gehaltskürzung bei Vertriebsmitarbeitern von nach ver.di-Berechnungen bis zu 35 Prozent ausgesprochen. Die Verhandlungen waren daraufhin ergebnislos abgebrochen worden.
In der vergangenen Woche hatten sich die Mitarbeiter der Frankfurter Banken bei zahlreichen Abstimmungen mit großer Mehrheit für einen Arbeitskampf ausgesprochen. Für die Gewerkschaftsforderung waren während der laufenden Tarifrunde zudem mehrere tausend hessische Banker in Warnstreiks getreten.
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Am 28. Jun. 2002 unter:
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Produktion für Super-Airbus A380 aufgenommen »
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