Flächen für Artenschutz erhalten

Umweltminister und Umweltverbände einig

Die Umweltminister des Bundes und der Länder haben am Freitag auf der 58. Umweltministerkonferenz im brandenburgischen Templin gemeinsam mit den Vertretern der großen deutschen Umweltverbände BUND, DNR, Greenpeace-Aktivisten, Grüne Liga, NABU und WWF auf die Notwendigkeit hingewiesen, ökologisch wertvolle Flächen der öffentlichen Hand, wie bisherige Truppenübungsplätze oder Flächen des "Grünen Bandes", in ihrer ökologischen Wertigkeit zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Den Ländern steht dafür das Instrumentarium der Schutzgebietsausweisung zur Verfügung. Gemeinsam bitten die Umweltministerinnen und -minister der Länder, dass der Bund solche Flächen kostenfrei zweckgebunden für den Naturschutz an die Länder bzw. an Naturschutzstiftungen und Naturschutzverbände überträgt bzw. auf Ausgleichszahlungen bei Nutzungsbeschränkungen verzichtet.

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