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preis-wert-forum.de soll Vertrauen in den Euro stärken

Anti-Teuro-Aktion

Am Mittwoch ging das preis-wert-forum.de zum Thema Europreise offiziell an den Start. Mit diesem vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) geförderten Projekt ermöglicht es der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) den Verbrauchern, sich in knapper und prägnanter Weise über das Thema Europreise zu informieren und ihre Erfahrungen einzubringen. Das preis-wert-forum.de wird in den folgenden Wochen weiter entwickelt und um jeweils aktuelle Themen ergänzt. Seit der Freischaltung des Internet-Forums am Dienstag gab es bis Mittwoch bereits über 140.000 Zugriffe.

Das Forum war bei dem Spitzengespräch zwischen dem Bundesverbraucherministerium, Verbraucherverbänden und Wirtschaftsverbänden im Mai vereinbart worden. Es soll dazu beitragen, das Verbrauchervertrauen in den Markt und die neue Währung wieder zu stärken, schwarze Schafe bei offensichtlich ungerechtfertigen Preiserhöhungen wieder einzufangen und sie zu realistischen Preiskalkulationen zu animieren. In erster Linie soll es Verbrauchern die Möglichkeit geben, eigene Erfahrungen mit dem Euro weiterzugeben.

Auf der vom vzbv eingerichteten Website befinden sich beispielsweise Informationen zum Preisindex des Statistischen Bundesamtes und zur Preiswahrnehmung. Auch zur Preisgestaltung bei Waren und Dienstleitungen finden sich Informationen. Kernstück des preis-wert-forum.de ist das Verbraucherforum. Hier können Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Hinweise zu Preisveränderungen mitteilen. Der jeweils betroffene Anbieter - das kann auch ein Verein oder eine Kommune sein - erhält dann die Möglichkeit, dazu Stellung zu beziehen. Erst dann werden die Hinweise der Verbraucher gemeinsam mit den Stellungnahmen ins Netz gestellt. "Mit dem Verbraucherforum werden wir also keinen Pranger einrichten und auch keine Sheriffs aufs Pferd setzen, sondern allen Anbietern eine faire Chance geben, im direkten Kontakt mit den Verbrauchern ihre Preispolitik zu erläutern", so Projektleiterin Karin Kuchelmeister.

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